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Politik

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Unmündigkeit als Ursache des Untergangs

„La Violence du Calme“: Unmündigkeit als Ursache des Untergangs

Die überwältigende Mehrheit der deutschen Bevölkerung verhält sich gegenüber der Politik wie ein Ehemann, der weiß, daß ihn seine Ehefrau betrügt, sich aber verzweifelt einzureden versucht, daß sie ihm treu sei. Jedesmal, wenn sie alleine weg war, fragt er sie, wo sie war und mit wem. Er kennt die Antwort, hofft aber verzweifelt, daß die Ausreden seiner Frau glaubwürdig genug klingen, um sich weiter selber belügen und vormachen zu können, es wäre alles in Ordnung. Er zieht eine angenehme Lüge der unangenehmen Wahrheit vor. Genau so verhält sich das deutsche Volk. Es will die Tatsachen – die Verbrechen der deutschen Politiker gegen das und ihren Hochverrat am deutschen Volk – partout nicht zur Kenntnis nehmen. Es will die Wahrheit nicht wahrhaben. Es will sich der Wirklichkeit nicht stellen. Das ist – bei Erwachsenen – pathologisch (klinisch krank) und wird in der Philosophie, in der Psychiatrie und in der Psychologie als »Unmündigkeit« bezeichnet.

 

»Unmündigkeit« ist, nach der immer noch besten, treffendsten Definition des größten Denkers des Abendlandes, des deutschen Philosophen Immanuel Kant (1724 – 1804), das Unvermögen, sich selber seines eigenen Verstandes zu bedienen. Beruht diese Unvermögen auf (geistiger) Trägheit oder Denk-Faulheit sowie Feigheit und Unterwürfigkeit gegenüber (falschen) „Autoritäten“, Obrigkeit und Macht (Politikern, Beamten, „Experten“), so ist die Unmündigkeit selbstverschuldet:

 

„Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung [Manipulation] eines Anderen [Dritten] zu bedienen. Selbstverschuldet ist sie [die Unmündigkeit], sofern sie nicht in einem Mangel des Verstandes, sondern [in einem Mangel] des Mutes und der Entschließung [des Willens / der Entschlußkraft] begründet ist, sich seiner [des Verstandes] ohne Leitung eines Anderen zu bedienen.“  (Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft, 1783; Anm. d. d. Verf.)

 

Zur Mündigkeit gehören vor allem Kritikfähigkeit und Urteilsvermögen – hohe Künste, die junge Menschen von Eltern und Lehrern vermittelt bekommen (sollten), die man sich aber auch selber aneignen kann. Sie setzen die genaue Kenntnis und das exakte Verständnis dessen, was es zu kritisieren und zu beurteilen gilt, voraus; darüber hinaus noch das Verstehen von Zusammenhängen, Erkennen von Fehlern und Vermeiden ihrer Wiederholung, Erfahrung im Fällen von Urteilen (die Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem, Wesentliches von Unwesentlichem und tatsächliche Argumente von bloßen Meinungen zu unterscheiden) sowie ein gesundes Wertempfinden und Mut.

 

Das lernt man nur in der Praxis auf der Basis der Theorie – also durch (geistige) Arbeit und mit willentlicher Anstrengung. Das aber ist nichts anderes als »Disziplin« und »Studium«: das lateinische Nomen »disciplina« bedeutet wörtlich »Wissenschaft« oder »Schulung«, das verwandte Substantivum »discipulus«: »Schüler«; beide stammen von dem lateinischen Verbum »discipere«: »etwas unterscheidend erfassen«. Das lateinische Verbum »studere« bedeutet wörtlich: »sich mit Eifer und Fleiß um etwas bemühen«. Das Wort »Eifer« hat hier eine ausschließlich positive Bedeutung, nämlich Interesse, Initiative und Engagement. Doch den allermeisten heutigen Menschen gebricht es an Disziplin, Studium und Mut. Wir brauchen daher eine neue Aufklärung.

 

„»Aufklärung« ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“  (Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft, 1783)

 

Das Problem ist, daß sich hier „die Katze in den Schwanz beißt“: die allermeisten Menschen wollen gar nicht aufgeklärt werden, was wiederum ein Kriterium selbstverschuldeter Unmündigkeit ist.

 

Die meisten biologisch „erwachsenen“ Menschen sind mental und psychisch retardiert oder regrediert, das heißt geistig und seelisch zurückgeblieben oder zurückgeschritten bzw. zurück-gefallen. Sie befinden sich (bestenfalls!) auf dem geistigen und seelischen Niveau eines elf- oder zwölfjährigen Kindes. Deutlich formuliert: Sie sind zu ungebildet, zu dumm, zu schwach, zu faul und zu feige, selbst-/eigen- und sozialverantwortlich zu leben und sich der Realität zu stellen. Es handelt sich meist um obrigkeitshörige Opportunisten (vgl. Heinrich Mann, Der Untertan), die ihre Autonomie aus Schwäche, Feigheit und Bequemlichkeit auf- und abgegeben haben (vgl. Arno Gruen, Der Verrat am Selbst). Statt ihr Leben aktiv selber zu leben, lassen sie sich manipulieren.

 

Dann sollte aber auch die Konsequenz gezogen werden: Entmündigung auch de jure! Wer sich freiwillig auch nur fünf Minuten solch total niveaulosen, schwachsinnigen, kranken Schund und kulturellen Müll wie „Dallas“, „Denver Clan“, „Lindenstraße“, „Die Fußbroichs“, „Big Brother“, „Dschungel-Camp“, „Deutschland sucht den Superstar“ (Dieter Bohlen), „Germanys next Topmodel“ und „Einsatz in vier Wänden“ (Tine Wittler) ansieht oder eine dieser täglichen „Talk-Shows“ für Voyeure (Arabella Kiesbauer, Bärbel Schäfer) mit gescheiterten Existenzen, perversen Exhibitionisten, asozialen Nichtsnutzen und abnormen Freaks einschaltet, der ist sofort zu entmündigen, und dem sind sofort die Wahlberechtigung und die Geschäftsfähigkeit zu entziehen!

 

Denn durch und mit seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit macht sich der Unmündige in erheblichem Maße mitschuldig an dem Unrecht und an den Verbrechen der herrschenden Klasse sowie ihrer willfährigen Handlanger und skrupellosen Schergen, der korrupt-kriminellen deutschen Politiker. Der Unmündige ermöglicht durch seine selbstverschuldete Unmündigkeit überhaupt erst die Ungerechtigkeit, das Leid, die Not und das Elend, welche die Hochfinanz und die Politik verursachen. Durch seine selbstgewählte Ignoranz und Passivität läßt sie gewähren und deren Verbrechen zu. Schweigen ist in diesem Fall Zustimmung!

 

Die französische Journalistin und Publizistin Viviane Forrester („Der Terror der Ökonomie“, „Die Diktatur des Profits“) nennt das in ihrem gleichnamigen Buch „La Violence du Calme“. Das ist in diesem Sinn-Zusammenhang schwierig zu übersetzen; vielleicht trifft die freie Übersetzung „Die Gewalttätigkeit der Gleichgültigkeit“ es noch am besten. Gemeint ist die verhängnisvolle Wirkung, sind die fatalen Folgen willenloser, feiger Widerstandslosigkeit, gleichgültiger, fauler Passivität angesichts eines großen begangenen Unrechts, eines ungeheuren verübten Verbrechens. Diese Widerstandslosigkeit, diese Passivität sind pathologisch, asozial und gemeingefährlich.

 

Denn die wenigen Mündigen, die aktiv Widerstand leisten wollen, die sich zur Wehr setzen wollen, die retten wollen, was noch zu retten ist, werden durch die und von den vielen selbstverschuldet Unmündigen in die absolute Minderheit gesetzt und machtlos gemacht. Die selbstverschuldet Unmündigen boykottieren, sabotieren und torpedieren mit ihrer Passivität alle Anstrengungen der Mündigen und reißen diese mit in den Untergang. Das klagt der Verfasser an und verurteilt er.

 

Aus Faulheit, Feigheit und Schwäche selbstgewählte, also selbstverschuldete Unmündigkeit ist hochgradig asozial! Der selbstverschuldet Unmündige ist ein gemeingefährlicher Volksschädling!

 

„Alles, was die Bösen brauchen, sind die Guten, die nichts tun.“ (unbekannt)

Quelle: http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8436-die-diktatur-des-kapitals

Alle Hundert Jahre sollte ein Staat Pleite gehen!

Der Finanzminister hatte eine wahre Herkules-Aufgabe übernommen. Nämlich die den Staat zu entschulden. Man hatte ein schweres Erbe vom Vorgänger angetreten und es fiel nun der neuen Regierung zu, extrem unangenehme Maßnahmen zu ergreifen um den Staat wieder Handlungsfähig zu machen. Doch der geerbte Staatsbankrott war trotz vielfältiger Versuche nicht mehr abzuwenden. Die drastischen Einschnitte machten die Regierenden zu den meist gehassten Person des öffentlichen Lebens. Die Bürger gingen auf die Strasse und protestierten, denn sie wollten und konnten die Last der Staatssanierung nicht alleine tragen. Kommt ihnen die Geschichte bekannt vor?   Es handelt sich hierbei nicht um den griechischen Finanzminister im März 2010, wie man meinen könnte. Sondern es handelte sich bei diesem Finanzminister um Abbé Terray und der war Mitte des 18. Jahrhunderts der leidgeprüfte Schatzmeister von König Ludwig XV. von Frankreich. Dieser hatte vom Sonnenkönig Ludwig XIV. ein schweres Erbe übernommen. Abbé Terray fiel nun die Aufgabe der Staatssanierung zu.   Spätestens seit dem Ausbruch der Finanzkrise und der damit verbundenen allgemeinen dramatischen Zuspitzung der Staatsverschuldung wird das Thema Staatspleite wieder heiß diskutiert. In vielen Ländern der Welt ist die Kasse genauso leer wie zu Zeiten des Sonnenkönigs.       Stehen uns Staatsbankrotte bevor?

Meine Antwort darauf ist „Ja, natürlich.“. Jetzt werden sie vielleicht staunen und sich fragen, wie kann der so was sagen? Nun, dass Staaten sich kontinuierlich verschulden ist Teil unseres Geld- und Wirtschaftssystems. Früher oder später können oder wollen sie ihre Schulden nicht mehr bedienen. Die Staatsinsolvenz ist keine Ausnahme sondern ereignet sich in regelmäßigen Abständen. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann das geschieht. Sie glauben mir nicht? In den letzten 200 Jahren hat Spanien bereits achtmal seine Staatsschulden nicht zurückgezahlt. Griechenland fünfmal, Deutschland alleine zweimal im letzten Jahrhundert (1923 und 1948). Auch bestimmte Bundesstaaten der USA haben einst ihre Schulden nicht mehr bedient. Wenn ich Beispiele von Staatspleiten anführe, dann muss ich gar nicht so weit in die Vergangenheit reisen. Die beiden letzten Bankrotteure, die zumindest teilweise ihre Schulden gestrichen haben, waren Russland 1998 und Argentinien 2002. Am Beispiel dieser Länder erkennen wir, dass die Zahlungsunfähigkeit nicht mit dem Ende des Staatsgebildes verbunden ist.

Wann ist ein Staat pleite? Was sind die Folgen einer Staatsinsolvenz?

Am Umgang der Verantwortlichen mit einer Überschuldung des Staats hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert. Die Regierung hat verschiedene Möglichkeiten auf eine drohende Insolvenz zu reagieren. Es existieren, wie bei einer Pyramide, verschiedene Stufen des Risikomanagements. Eine Währungsreform ist nur die letzte Stufe davon. Wie wir in Griechenland sehen konnten neigen zunächst die Regierenden zur Verschleierung der Zahlungskrise. Die kritische Situation wird zunächst verharmlost. Es folgt die Haushaltssanierung mit Ausgabensenkungen durch die Streichung von Sozialleistungen und Subventionen. Höhere Einnahmen sollen durch Steuererhöhungen erzielt werden.   Wenn das nicht ausreicht (und das hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie) wird die Druckerpresse womöglich angeworfen. Die Geldmenge wird erhöht. Die Theorie dahinter ist, dass so die Schulden weg inflationiert werden könnten. Nominal würden die Schulden zurückgezahlt, aber das Geld hätte massiv an Kaufkraft verloren. Doch das funktioniert nur, solange keiner das wahre Ausmaß der Krise mitbekommt. Sobald der Kapitalmarkt vom Schuldendesaster und der Inflation erfährt, steigen die Risikoaufschläge und damit die Zinsen für künftige Staatsanleihen. Somit steigen auch wieder die Ausgaben des zuständigen Finanzministers. Das funktionierte auf Dauer nur durch bewusste Desinformation der Öffentlichkeit.   Die nächste Stufe ist eine schwierige, denn die Regierung müsste die Staatsinsolvenz  formell erklären. Damit stellt der Staat fest, dass dieser seine Schulden nicht mehr (ganz oder teilweise) bedient. Im Falle der Insolvenz durch Überschuldung ist zunächst einmal nichts sicher und alles möglich, denn die Geschichte lehrt, dass jede Insolvenz anders abläuft. Dennoch existieren viele Erfahrungswerte und somit parallelen. Umschuldung stände nun auf dem Programm. Der Staat versucht sich durch einen Vergleich mit seinen Gläubigern zu entschulden. Ein Teil der Schulden wird zurückgezahlt und die Restschuld wird gestrichen. Das führt unter anderem bei Staatsanleihen zu empfindlichen Abschlägen. In Deutschland sind neben den vielen Bürgern besonders Pensionsfonds und Versicherer in Staatsanleihen investiert. Man kann sich ja ausrechnen was die Lebensversicherer an Policen noch auszuzahlen im Stande wären, wenn massenhaft Staatsanleihen ausfallen würden. Zwar werden ausländische Gläubiger im Vergleich zu inländischen Gläubigern meist schlechter gestellt, in dem unterschiedliche Rückzahlungsquoten festgelegt werden. Doch wird der Bürger, als Hauptabnehmer von Staatsschulden,  unter dem Strich kaum besser als andere wegkommen. Wer das Angebot akzeptiert wird umgeschuldet und wer nicht akzeptiert bekommt den Schuldendienst gestrichen. Russland und Argentinien haben uns die Umschuldung um die Jahrtausendwende vorgemacht. Wenn alle genannten Maßnahmen die Situation nicht beruhigen, bleibt der Regierung nur noch die letzte Stufe der Pyramide zu erklimmen. Der totale Neuanfang. Der Staat hofft auf die Wiederherstellung des Vertrauens der Kapitalmärkte und Bürger durch  eine neue Währung. Währungsreform! Währungsschnitt! Der Staat entschuldet sich, in dem seine Gläubiger (Bürger) enteignet werden.   Welche Lehren ziehen wir daraus?

Ein Staat geht nicht wirklich Pleite. Er wird nicht liquidiert. Es gibt mehrere Möglichkeiten einer Überschuldung zu begegnen. Neben dem frühzeitigen Sparen, dem Sanieren, dem Umschulden hat er noch als Ultima Ratio den Währungsschnitt, um sich zu entschulden. Schlussendlich müssten die Gläubiger die Rechnung zahlen. Bürger haften für ihre Staaten.    „Die ewige Dauer des Staates erfordert es alle Hundert Jahre den Staatsbankrott zu erklären, damit der Staat seine Bilanzen wieder in Ordnung bringe“ Mit diesem Zitat wurde Abbé Terray unsterblich und ist mit dieser Aussage heute aktueller denn je.

Bankenrettung sorgt für Schuldenrekord

Bankenrettung sorgt für Schuldenrekord

24.450 Euro Schulden je Bürger

Neue Zahlen des statistischen Bundesamts: Bund, Länder und Gemeinden stehen mit fast 2 Billionen Euro in der Kreide – je Bundesbürger entspricht das 24.450 Euro.

„Der höchste absolute Zuwachs des Schuldenstandes in einem Jahr seit Bestehen der Statistik 1950“ Foto: ap

BERLIN/WIESBADEN rtr/taz | Die Rettung der angeschlagenen deutschen Banken hat die Verschuldung in Deutschland 2010 so stark in die Höhe getrieben wie noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Bund, Länder und Gemeinden waren zum Jahresende insgesamt mit 1,999 Billionen Euro verschuldet, je Bundesbürger entspricht das 24.450 Euro. Das teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit.

Allein seit dem Ende des Krisenjahrs 2009 stiegen die Schulden um 304,4 Milliarden Euro oder 18 Prozent. „Dies war der höchste absolute Zuwachs des Schuldenstandes in einem Jahr seit Bestehen der Statistik 1950“, sagte ein Statistiker. Inzwischen fließen rund 15 Prozent des Bundeshaushalts in Zinszahlungen.

Wichtigster Grund für die wachsenden Verbindlichkeiten sind die sogenannten Bad Banks: Allein die Stützung der verstaatlichten Hypo Real Estate und der Landesbank WestLB trieben den Schuldenstand um 232,2 Milliarden Euro in die Höhe. Ein kleiner Teil des Geldes könnte allerdings womöglich bald wieder zurückfließen. Denn die Brüsseler EU-Kommission moniert angebliche Fehler bei der Auslagerung. In beiden Fällen sollen die Banken Risikopapiere zu einem zu hohen Wert in die Abwicklungsanstalten verschoben haben. Mehr als 10 Milliarden Euro unzulässiger Beihilfe soll die öffentliche Hand so an die HRE und rund 3,4 Milliarden an die WestLB gezahlt haben.

20 Prozent mehr Schulden

Nach Angaben der Statistiker mussten vor allem der Bund und die Länder die Zusatzbelastungen tragen: Beim Bund stiegen die Schulden um mehr als ein Fünftel auf 1,284 Billionen Euro, bei den Ländern um 13 Prozent auf 595,3 Milliarden Euro.

Lediglich Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern konnten ihre Verschuldung reduzieren, während die Turbulenzen der WestLB den Haushalt Nordrhein-Westfalens stark belasteten und den Schuldenstand um 40 Prozent in die Höhe trieben.

Doch auch die Gemeinden rutschten trotz Konjunkturbelebung tiefer in die roten Zahlen: Hier legte die Verschuldung laut Statistikamt um 4,9 Prozent oder 5,56 Milliarden Euro auf 119,4 Milliarden zu. Allerdings rechnet Wiesbaden lediglich die Schulden am Kapitalmarkt und die Kassenkredite ein, nicht die Schulden der Sozialversicherungen. Der Deutsche Städtetag hatte zuletzt eine Rekordneuverschuldung der Gemeinden und Kommunen von 9,8 Milliarden Euro bekannt gegeben.

http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/24450-euro-schulden-je-buerger/

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