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Weisse Rose 2.0

Monatsarchive: Mai 2010

Sparen !!!

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Gregor Gysi zum Afghanistaneinsatz

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Gregor Gysi ist einer der wenigen Abgeordneten des deutschen Bundestages, der hin und wieder die richtigen Worte findet. Völlig berechtigt wehrt er sich gegen die Vorwürfe, dass diejenigen, die gegen den Krieg sind, damit indirekt die Taliban unterstützen würden.

Für absurd hält er ausserdem, dass denen, die für Frieden kämpfen, der Respekt vor Soldaten abgesprochen werden soll. Denn mit der Forderung nach einem sofortigen Abzug würde das Risiko für deutsche Bundeswehrsoldaten in Afghanistan ausgeschlossen werden.

Ein Sinn für das Sterben in Afghanistan ist längst nicht mehr erkennbar. Die Kinder winken nicht mehr, wenn die Soldaten die Straße entlang fahren. Die von uns gebauten Schulen sind leer oder schon wieder kaputt und selbst der vom Westen gekaufte Präsident Karzai will den Abzug der allierten Truppen. Es bahnt sich ein neues Vietnam an und die Ankündigung des deutschen Bundestages, vorerst mehr Soldaten, Haubitzen und Waffen nach Afghanistan zu senden, ist lediglich der untaugliche Versuch, das Eingestehen des Scheiterns hinauszuzögern.

Der Rückzug aus einer unhaltbaren Position – das ist unsere Aufgabe als deutsches Volk, wenn wir weiterhin in dem Glauben leben wollen, aus unserer eigenen Geschichte gelernt zu haben. Fehler eingestehen – das ist wahre Größe.

Dirk Müller erklärt bei Markus Lanz die Ursache der Weltwirtschaftskrise!

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Dirk Müller (* 25. Oktober 1968 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Börsenmakler und Bankkaufmann. Er wurde international als „Mister DAX“ und „Dirk of the DAX“ bekannt, weil sein Arbeitsplatz auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse unter der DAX-Kurstafel lag und die Medien dies nutzten, um seinen Gesichtsausdruck zusammen mit dem Kursverlauf des Index als Symbol des aktuellen Börsengeschehens darzustellen.

Schwarz wie Milch: Kurzfilm über Manipulation in den Medien

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„Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen“.
– Charles Maurice de Talleyrand

Der Grund dafür, dass Menschen an die Öffentlichkeit gehen, ist keineswegs selbstlos. Mit jeder Publikation wird ein Ziel verfolgt. In den meisten Fällen geht es um Anerkennung, Geld oder die Verbreitung der eigenen Meinung. Jeder hat eine eigene Meinung oder geht wenigstens davon aus. Sobald diese öffentlich wird, sollen Menschen beeinflusst werden. Um beeinflussen zu können, muss überzeugend präsentiert werden, wie zum Beispiel in einem kurzen Film durch Schauspieler oder einem Sprecher, der das Gezeigte in gewünschter Weise kommentiert. Manipulativen Charakter bekommt ein Film auch dadurch, dass Bildausschnitte fehlen oder mit anderen bewusst in Zusammenhang gebracht werden. So können beispielsweise selbst zusammenhanglos Milchpreise mit sterbenden Menschen im Irak verglichen werden. Ist das nicht total geschmacklos? Den Wenigsten fällt es auf. Warum auch? Im Vergleich zum Irak Krieg erscheint das Problem der Bauern mit den niedrigen Milchpreisen als nichtig. Die Aussage muss man doch bejahen. Wen kümmert es, dass es den Bauern die Existenz kostet? So schnell und soweit denkt niemand. Glaubst du Manipulation richtet sich nur gegen dich? Skeptisch geworden?
Es ist ein natürlicher Bestandteil vom Leben, dass wir beeinflussen und beeinflusst werden. Auch ich versuche dich auf meine Seite zu ziehen. Denke daran, diese Arbeit bildet keine Ausnahme, denn was hier gesagt und gezeigt wird, ist schlichtweg subjektiv. Weder Quellenangaben noch wissenschaftliche Analysen stützen dieses Projekt. Es bleibt verborgen, woher dieses Wissen stammt. Interessiert das jemanden? Ich schaffe ein typisches Schwarz-Weiß-Denken. Entweder ist man dafür oder dagegen. Ganz schön radikal. Skeptisch geworden?
O.K. die Menschen sind abgestumpft und reagieren auf politische Schreckensmeldungen nur noch bedingt bedrückt. Woran liegt das? An der Gesellschaft? Das hört sich so an, als wäre es etwas Fremdes. Die Gesellschaft, das sind wir! Wieso klingen diese Sätze, so als hätte ein Anderer daran Schuld? Natürlich liegt es letztendlich an der enormen Masse an Informationen, die täglich aufgenommen werden und bei der Masse der Schreckensmeldungen stumpft man mit der Zeit ab. Doch sind wir selber dafür verantwortlich. Sind es nicht wir, die in der Tageszeitung lieber etwas über Berühmtheiten lesen, als über Mord und Todschlag im Irak? Es ist so einfach den Medien dafür die Schuld zu geben und gerade das rechtfertigt unsere passive Haltung. Skeptisch geworden?
Das Bild, das die Werbung vermittelt, stellt nicht die reale Welt dar. Es geht um Ideale, Visionen und Suggestion. Überall sind glückliche, schöne und schlanke Menschen zu sehen, deren Anblick uns verzaubert und wünschen lässt, wir wären so, wie sie. Selbstzweifel, Magersucht und die Flucht in eine Scheinwelt sind die Folgen. Und das alles allein wegen der Werbung? Sicherlich sollten Kinder nicht pausenlos kommerzielles Fernsehen schauen.
Webseitentext
Schwarz wie Milch | (c) 2010 Stefan Kempas | Bachelorarbeit der Hochschule Ulm 3
Doch dafür sind die Eltern verantwortlich. Was sollte die Werbung tun? Aufhören zu werben? Dann können die Unternehmen sofort Insolvenz anmelden. Warum sind wir so empfänglich für Reize? Skeptisch geworden?
Es war schon ein seltsames Phänomen, als die Medien hinsichtlich BSE Angst schürten. Nicht ein Mensch ist in diesem Land daran gestorben. Wäre aber das Gegenteil der Fall gewesen, wäre dann nicht alles gerechtfertigt? Was hat das eigentlich mit Milch zu tun? Überhaupt nichts, außer dass beides vom Rind kommt! Was ist, wenn ich dir sage, Milch, macht krank oder fördert den Alterungsprozess, Milch ist etwas Schlechtes und es gibt Bücher, die diese Thesen belegen? Kann man nicht jedes Produkt in einem positiven oder negativen Licht erscheinen lassen? Zum Beispiel: Eier erhöhen den Cholesterinspiegel, Brot fördert die Zuckerkrankheit, Fleisch begünstigt den Herzinfarkt usw. Das alles kann man irgendwo nachlesen. Was gibt es Unschuldigeres, als die weiße Milch? Verliere ich gerade meine Objektivität? Skeptisch geworden?
Wenn die Welt nur noch aus Lügen besteht, dann wird die Wahrheit das Einzige sein, was niemand mehr glaubt. Ein schöner Satz, oder? Drehen wir ihn mal um. Wenn die Welt nur noch aus Wahrheiten besteht, erkennt niemand mehr die Lüge. Funktioniert auch. Nur weil man einen Satz mit „Ja“ beantworten kann, bedeutet es nicht, dass er deiner Meinung entsprechen muss. Wir leben in keiner schwarz weißen Welt. Manipulation funktioniert aber nach diesem stupiden Prinzip. Wer sich informiert wird eine eigene Meinung haben.
Glaubst du alle Menschen, die diesen Film gesehen haben lesen auch das hier? Dass Manipulation funktioniert ist unsere Schuld..

Mit Bildung aus der Krise

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Interview mit Andreas Clauss

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Lange Zeit trieb er seinen Unsinn als Finanzdienstleister. Letztlich erkannte Andreas Clauss aber, dass es sich bei diesem Sektor um ein globales Monopolyspiel handelt, das dann zu Ende ist, wenn einer alles besitzt. Diesem Zustand nähert sich das kapitalistische System, in dem am Ende alle die Verlierer sein werden, außer einer.

Doch diese Spielregeln gelten nur für diejenigen, die das Spiel auch mitspielen, so Andreas Clauss, der seit Jahren eine Alternative lebt. In Form einer Stiftung hat sich Clauss weitestgehend unabhängig vom System gemacht. Im Interview mit Frank Höfer schildert er uns seinen Weg in die Autarkie und verrät, wie es überhaupt so weit kommen konnte.

Christoph Hörstel spricht über Afghanistan und die Manipulation der Medien

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Christoph R. Hörstel (* 1956 in Bremen) ist ein deutscher Journalist, Politikberater und Sprecher des Friedenskreises Deutschland e.V..

Hörstel studierte in Basel Betriebswirtschaftslehre und in München Sinologie, Französisch und Spanisch. Seit 1985 bereiste er Afghanistan und Pakistan. Andere Aufträge führten ihn auch nach Indien, Irak, Iran, Jordanien und Syrien. Ab 1985 war er beim ARD-Fernsehen als Sonderkorrespondent, später auch als Nachrichtenmoderator mit 2.500 live-Sendungen sowie als leitender Redakteur tätig. Hörstel wechselte 1999 zu Siemens mobile als Leiter der Bereichskommunikation und gründete 2001 die Regierungs- und Unternehmensberatung Hörstel Networks in München. Er war Coach für ISAF-Führungskräfte der Bundeswehr und Gastdozent am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg.